Wir haben getestet – die Drachenhaut

Drachenhaut Vorschau

Kennt ihr die Drachenhaut? Ne? Wir bis dato auch nicht und so musste mal wieder ein ausführlicher Test her. Denn hier in Berlin regnet es derzeit einfach unvorangemeldet wie aus Kübeln. Wer dann wie ich kein Fan von umständlichen und meist sehr unbequemen Regenhosen ist, der freut sich über diese ziemlich praktische Alternative. Denn die Drachenhaut ist ein Umhang zum Radeln für die Beine. Wie das genau aussieht und in der Praxis funktioniert erfahrt ihr hier.

Drachenhaut Galerie 1

Wozu ist diese Drachenhaut gut?

Doch erstmal langsam, denn die wenigsten von euch dürften das Prinzip um die Drachenhaut kennen. Was ist das genau und wie funktioniert das Ganze? Bei der Drachenhaut handelt es sich um einen Umhang, den man beim Radfahren um die Hüfte geschnallt trägt. Die beiden vorderen Enden werden an den Lenkern befestigt. So entsteht eine Art Dach, unter dem eure Beine sich frei bewegen können ohne durch den Regen aufgeweicht zu werden.

Hochwertige Verarbeitung und reflektierendes Material

Ich bewerte hier nur die reflektierende Drachenhaut, weil ich nur diese hier liegen habe. Und von der bin ich schwer begeistert. Das Material fühlt sich hochwertig an und durch die durchgängige Reflektorbeschichtung ist man als Radfahrer wirklich gut zu sehen. Wem das zu viel des Guten ist, bekommt sie auch ohne Reflektoren beziehungsweise nur mit einzelnen reflektierenden Details. Die Nähte sind sauber vernäht und insgesamt macht sie einen wirklich hochwertigen Eindruck. An den drei offenen Seiten sind kleine Streifen mit Gewichten angebracht, sodass die Drachenhaut auch gut hängt. Sie besteht zu 100% aus Polyamid, also einem Kunststoff, was sie sehr robust und – viel wichtiger – wasserresistent macht. Auch wenn keine Angaben des Herstellers auf der Page zur Reinigung gemacht wird, kann man Kleidung aus Polyamid bekanntermaßen bei 30° Celsius in der eigenen Waschmaschine waschen.

Drachenhaut Galerie 2

Die Drachenhaut im Praxistest und eine kleine Anmerkung

Kein echtes Bild ohne Praxistest und so hab ich mich für euch mal in die Pedale geschwungen. Wer aus Berlin kommt, weiß, dass damit ein gewisses Lebensrisiko verbunden ist. Das Anlegen der Drachenhaut geht so schnell, dass man sie auch bei spontanem Regenguss umschnallen kann. An das Fahren mit der Drachenhaut muss man sich zunächst gewöhnen, denn statt seiner Beine sieht man eben jetzt nur noch den Umhang. Doch einmal daran gewöhnt, fällt das zusätzliche Kleidungsstück nicht weiter ins Gewicht. Ich bin damit jetzt am Abend um im Regen gefahren und mag es mittlerweile sehr. Sie hält den Regen gut ab und bringt mir in der Dämmerung einen Extrapunkt Sicherheit auf der Straße, weil ich wie ein kleiner Polarstern den Straßenverkehr erhelle.

Trotz all des Lobes gibt es einen kleinen Wermutstropfen. Denn so richtig verstauen lässt sich die Drachenhaut nicht. Es ist kein Täschchen dabei, dass sich am besten auch noch am Fahrrad befestigen lässt. Ich habe mir hier jetzt mit einer normalen Fahrradtasche eine Alternative gesucht, denn sie lässt sich so klein zusammenfalten, dass sie in jede handelsübliche kleine Tasche passt. So ist sie auch in der sonnigen Zeit immer griffbereit und ihr werdet eines nie wieder – nass!

Hier geht’s zur Drachenhaut

 

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